Praktische Berufsweltorientierung

Dieses Modul eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8.

Ziel

Berufsorientierung braucht das Lernen in praktischen Bezügen. Schülerinnen und Schüler benötigen ausreichend Gelegenheit, Einblicke in die Vielfalt der Berufswelt zu erhalten. So lernen sie in berufspraktischen Zusammenhängen, entdecken ihre Neigungen und erfahren in ersten Ansätzen, welche Kompetenzen sie für die Arbeitswelt benötigen. Dabei machen sie sich mit verschiedenen Berufsbildern und Branchen vertraut und entwickeln Ideen, in welchen Berufsfeldern sie sich umfassender orientieren wollen.

Inhalt und Ablauf

Die „Praktische Berufsweltorientierung“ erfolgt an typischen simulierten Arbeitsplätzen. In der Regel durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler nacheinander 8-10 Stationen und bearbeiten dabei handlungs- und praxisorientierte Aufgaben.
Hierbei ist auf eine dem regionalen Ausbildungsmarkt angemessene Branchen- und Berufsvielfalt zu achten. Als Orientierung für die Berufsfelder kann folgender Link dienen: http://www.arbeitsagentur.de/nn_501126/zentraler-Content/A02-Berufsorientierung/A022- Infomedien/Allgemein/BIZ-Medien-Berufsfelder.html. Findet die Maßnahme wegen höherer Teilnehmerzahl mehrfach statt, gilt dies für jeden einzelnen Tag.
Der Träger bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die praktische Berufsweltorientierung vor, erteilt konkrete Beobachtungs- sowie Arbeitsaufträge und arbeitet die Ergebnisse mit ihnen auf. Als Ziel sollte ein bevorzugtes Berufsfeld erkennbar werden. Die beteiligten Betriebe werden durch den beauftragten Träger gewonnen.

Qualitätsmerkmale und Evaluation

  • Gestaltung der Stationen überwiegend durch Betriebe (duale Ausbildungsberufe ausschließlich durch Betriebe);
  • Möglichst Einbeziehung von Auszubildenden an den Stationen;
  • konkrete Beschreibung der Stationen, Aufgaben und Schülerunterlagen durch den Träger;
  • Ergebnisunterlage als Zertifikat durch den Träger enthält bevorzugte Berufsfelder, Dokumentation in dem von der Schule gewählten Dokumentationsmedium, z. B. www.berufswahlpass.de ;
  • Evaluation durch ausgewertete Befragung der Schülerinnen und Schüler, Unterlagen und Methoden werden vorab vom Träger vorgelegt.

Mindestumfang 30 und durchschnittliche Zielgröße 40 Schülerinnen und Schüler pro Tag; bei Gruppen ab 60 Schülerinnen und Schülern ist eine zweitägige Maßnahme durchzuführen, ab 100 Schülerinnen und Schülern eine dreitägige Maßnahme und ab 140 Schülerinnen und Schülern eine viertägige Maßnahme.

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