Reflexion der Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten nach der Sek. II

Dieses Modul eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II.

Ziele

Im Vergleich zu den Absolventinnen und Absolventen anderer Schulformen haben die Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Gymnasien, an den gymnasialen Zweigen der Kooperativen Gesamtschulen und an Integrierten Gesamtschulen mit ihrem angestrebten schulischen Abschluss die größte Vielfalt an Möglichkeiten bei der Berufswahl.

Um Berufs- und Studienwahlkompetenz zu vertiefen, benötigen sie hinreichend konkrete Orientierungshilfen, die dieses Modul bietet.

Inhalte

In einer ersten Phase findet eine eintägige Selbstexploration mit Orientierung und Selbsterkundung statt. Dabei führen die Schritte über die Erkundung der eigenen Interessen, Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzungen sowie der Vorstellungen von der eigenen Lebensplanung zu einer Vorbereitung der Entscheidung zur Berufs- und Studienwahl.

In einer zweiten Phase findet eine eintägige Vertiefung des Wissens über die Wege nach der Schule statt. Dabei werden neben dem klassischen, dualen und trialen Studium die duale, betriebliche und schulische Ausbildung sowie die Überbrückungsmöglichkeiten wie Freiwilligendienste oder Auslandsaufenthalte vertiefend behandelt und die Studienfinanzierung thematisiert. Hier wird an die Ergebnisse der Selbstexploration und an eine zuvor verbindlich von der Berufsberatung der Arbeitsagentur außerhalb des Moduls durchzuführende Berufsorientierungsveranstaltung „Wege nach der Hochschulreife“ angeknüpft.

In einer dritten Phase findet eine eintägige Konkretisierung und Realisierung der Entscheidung statt. Dabei werden die Verfahren der Bewerbung um einen Studienplatz und um einen Ausbildungsplatz aufgezeigt und dabei entsprechende Telefonkontakte, Testtrainings, Assessment-Center-Trainings und Vorstellungsgespräche in praktischen Übungen simuliert. Die unterschiedlichen Verfahren der Bewerbung um einen Studien- und um einen Ausbildungsplatz können zielgruppengerecht in parallelen Gruppen stattfinden.

Jede dieser drei Phasen umfasst mindestens fünf Zeitstunden.

Personaleinsatz

Die erste Phase führt mindestens eine Trainerin oder ein Trainer des Bildungsträgers durch und gibt der örtlichen Berufsberatung der Arbeitsagentur die Möglichkeit zur Beteiligung.

Die zweite Phase führt mindestens eine Trainerin oder ein Trainer des Bildungsträgers gemeinsam mit mindestens einer betrieblichen Expertin bzw. einem betrieblichen Experten durch und gibt mindestens einer Referentin bzw. einem Referenten einer Hochschule sowie der örtlichen Berufsberatung der Arbeitsagentur die Möglichkeit zur Beteiligung.

Die dritte Phase führt mindestens eine Trainerin oder ein Trainer des Bildungsträgers gemeinsam mit mindestens einer betrieblichen Expertin bzw. einem betrieblichen Experten zur Simulation eines Bewerbungsgesprächs durch und gibt der örtlichen Berufsberatung der Arbeitsagentur die Möglichkeit zur Beteiligung.

Qualitätsmerkmale und Evaluation

Eine Durchführung besteht aus mindestens 16 und maximal aus 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ab 32, 63, und 94 Teilnehmerinnen und Teilnehmern findet jeweils eine weitere Durchführung statt. Die maximale Teilnehmerzahl für eine Schule beträgt 124.

Die Einbindung in das Gesamtkonzept der Schule muss klar erkennbar sein. Bereits vermittelte Inhalte sollen aufgegriffen und vertieft, nicht aber wiederholt werden.

Die Dokumentation der Ergebnisse findet in dem von der Schule gewählten Dokumentationsmedium statt, z. B. dem Berufswahlpass www.berufswahlpass.de.

Jede Maßnahme wird durch einen Feedbackbogen evaluiert.

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